Panama Headerbild

Panama qualifizierte sich ungeschlagen durch die CONCACAF-Qualifikation und kehrt nach 2018 zur WM zurück. Thomas Christiansen führt das Team mit klarer defensiver Strategie. Das erste Spiel gegen Ghana in Toronto wird ein direkter Vergleich zweier ähnlich aufgestellter Teams.

Die Torhüter Panamas bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Trainer Thomas Christiansen nominierte drei Keeper für die Marea Roja: Luis Mejía, Orlando Mosquera und César Samudio. Panama nimmt zum zweiten Mal an einer Weltmeisterschaft teil – nach dem historischen Debüt 2018 in Russland. In Gruppe L warten Ghana, Kroatien und England. Das Keeper-Trio verbindet den erfahrensten Nationalkeeper des Landes, einen Torwart mit ungewöhnlichem Karriereweg durch vier Kontinente und einen Drittligisten der Konkacaf-Region mit gerade einmal vier Länderspielen.

Luis Mejía Headerbild

Mejía, am 16. März 1991 in Panama City geboren, ist 35 Jahre alt und der erfahrenste Keeper im Kader – mit über 55 Länderspielen seit seinem Debüt 2009 ist er Panamas mit Abstand internationalerfahrenster Torhüter. Sein Spitzname Manotas, zu Deutsch grob „große Hände", trägt er seit seinen Jugendtagen – und er hat ihn auf zahlreichen großen Bühnen gerechtfertigt. Seine Karriere verlief vollständig in Lateinamerika: Nach frühen Jahren bei Tauro FC und dem uruguayischen CA Fénix, wo er 2011 kurz an Toulouse FC ausgeliehen wurde, wechselte er 2015 zu Club Nacional, wo er zwei uruguayische Meistertitel gewann. Stationen bei Unión Española und Racing de Montevideo folgten, bevor er Anfang 2024 für rund 64.000 Euro fest zu Nacional zurückkehrte. In der laufenden Saison steht er in neun Ligaspielen. Mit Copa America-, Nations League- und Gold-Cup-Erfahrung ist er Christiansens klare erste Wahl.

Luis Mejía Torwarthandschuhe

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Orlando Mosquera Headerbild

Mosquera, am 25. Dezember 1994 in San Miguelito bei Panama City geboren, ist 31 Jahre alt und trägt seinen Spitznamen Kuty mit Stolz. Sein Karriereweg liest sich wie eine Reise durch die Fußballwelt: Sporting San Miguelito und Tauro in Panama, Boluspor in der türkischen zweiten Liga, Always Ready in Bolivien, Carabobo und Monagas in Venezuela, Maccabi Tel Aviv in Israel – und seit August 2024 Al-Fayha in der saudi-arabischen Pro League. Dort hat er sich als Stammkeeper etabliert: 32 Einsätze in dieser Saison, sieben Zu-null-Spiele, 97 Paraden gegen Angreifer wie Cristiano Ronaldo und Karim Benzema. Es war sein starker Auftritt beim Gold Cup 2023, der ihm den Wechsel nach Israel und in Folge nach Saudi-Arabien ermöglichte. Mit 46 Länderspielen ist er die zweite Wahl hinter Mejía – und bringt von allen dreien das meiste tägliche Training gegen Weltklasseangreifer mit.

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César Samudio Headerbild

Samudio, am 23. Februar 1994 in Panama City geboren, ist 32 Jahre alt und spielt seit 2023 für CD Marathón in der honduranischen Liga Nacional. Mit nur vier A-Länderspielen – allesamt in der CONCACAF Nations League und Freundschaftsspielen 2022 bis 2024 – ist er der international unerfahrenste Keeper im Trio. Sein Vereinsweg führte ihn von panamaischen Clubs über Independiente de La Chorrera, mit dem er 2022 die LPF gewann, zu Marathón. In dieser Saison steht er in 27 Ligaspielen mit drei Zu-null-Spielen – solide Zahlen in einer wettbewerbsfähigen mittelamerikanischen Liga. Für Panama ist er die dritte Option und für Christiansen die jüngste Kaderoption im Tor.

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